Preisgeld der PSA durchbricht erstmals Grenze von 13,5 Millionen US-Dollar
- 08.08.2026, 11:52
- Von: Lennard Jessen
Leeds – Die Professional Squash Association (PSA) hat bekannt gegeben, dass die Spielerinnen und Spieler in der Saison 2025/26 um ein Rekordpreisgeld von insgesamt 13.539.335 US-Dollar gespielt haben. Dies entspricht einem Anstieg von 8 % gegenüber der Vorsaison und ist die fünfte Saison in Folge mit einem Anstieg des Preisgeldes seit der COVID-19-Pandemie.
Bei den Herren wurden 7.049.082 US-Dollar an Preisgeldern ausgeschüttet, 6,5 % mehr als in der Vorsaison. Bei den Damen belief sich die Summe auf 6.490.253 US-Dollar, was einem Anstieg von 9,7 % entspricht.
Ägyptisches Duo ganz vorne in den Verdienstlisten 2025/2026
Ein Duo aus Ägypten führt die Verdienstlichen bei Damen und Herren an: Die derzeitige Weltranglisten-1. Hania El Hammamy, steht mit einem Preisgeld von 402.127 US-Dollar ganz vorne. Für sie ist es gleichzeitig das erste Mal, dass sie an der Spitze dieser Liste steht. Bei den Herren verteidigte der aktuelle Welltmeister und Weltranglisten-1. Mostafa Asal mit 423.586 US-Dollar in dieser Spielzeit seine Spitzenposition.
Das durchschnittliche Preisgeld der Top 10 bei den Herren und Damen belief sich auf 214.423 US-Dollar – ein Anstieg von 16,7 % gegenüber der Vorsaison.
Turnierrekordanzahl und sieben neue Länder erstmals dabei
Die Saison 2025/26 verzeichnete zudem eine Rekordzahl an Turnieren: Insgesamt wurden 1.297 Veranstaltungen auf der PSA Squash Tour ausgetragen. Das entspricht einem Anstieg von 28,5 % gegenüber der Vorsaison. Maßgeblich dafür war vor allem das Wachstum auf Challenger-, Satellite- und Federation-Ebene, wodurch die Zahl der Spielmöglichkeiten weiter zunahm.
Die PSA-Saison umfasste weltweit 744 Herren- und 553 Damenturniere. Insgesamt richteten 81 Länder ein Weltranglistenturnier aus. Gleich sieben Ländern feierten dabei eine Premiere: Uganda, Sambia, Südkorea, Samoa, Litauen, Usbekistan und Kasachstan waren erstmals überhaupt dabei.
Im Verlauf der Saison fanden 78 World Events statt. Dazu kamen 252 Challenger-, 967 Satellite- und Federation Events statt.
Statement von PSA-Geschäftsführer Alex Gough
„Die Saison 2025/26 hat bei den Spielervergütungen, der Turnieranzahl und der weltweiten Reichweite Rekordzahlen erzielt. Damit bauen wir weiter auf der Dynamik auf, die der professionelle Squashsport derzeit erlebt“, sagte PSA-Geschäftsführer Alex Gough.
„Eine zentrale Säule unserer strategischen Vision besteht darin, für unsere Athletinnen und Athleten größere finanzielle Anreize zu schaffen und die Spielmöglichkeiten auf allen Ebenen zu erhöhen. Diese Zahlen zeigen, dass wir in diesem Bereich Fortschritte machen.
Wir haben uns außerdem sehr darüber gefreut, dass in der vergangenen Saison sieben neue Gastgeberländer Teil der PSA Squash Tour wurden. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass die weltweite Attraktivität des Squashsports weiter zunimmt – insbesondere im Vorfeld der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Wir freuen uns darauf, in den kommenden Spielzeiten auf diesem Erfolg aufzubauen.“
Sportwerk Hamburg Open 2026 höchstdotiertes Turnier in Deutschland
Die mit 133.000 US-Dollar dotierten Sportwerk Hamburg Open (15. - 19. April 2026, Kategorie: PSA-Bronze-Event, jeweils 66.500 US-Dollar für Damen und Herren) waren das höchstdotierteste Turnier in der zurückliegenden Spielzeit in Deutschland. Bei den Damen trug sich die Engländerin Jasmine Hutton in die Liste der Siegerinnen ein. Bei den Herren setzte sich der Ägypter Ali Abou Eleinen durch.





























