Auswahl des deutschen Olympia-Bewerbers biegt auf Zielgerade ein
- 05.09.2026, 20:30
- Von: Lennard Jessen
Köln/Berlin/München – Mit welcher Region bzw. Stadt geht Sportdeutschland beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in die Bewerbung um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele auf deutschem Boden in den Jahren 2036, 2040 oder 2044? Diese Frage wird in Baden-Baden am Samstag, den 26. September 2026 auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) entschieden. Wir haben die wichtigsten Informationen auf dem Weg zur Entscheidung für Sportfans zusammengefasst.
Bis zur Jahresmitte wurden Konzepte vorgestellt – DSQV bei allen Präsentationen dabei
Zuletzt präsentierten sich die drei deutschen Kandidaten Region Köln-Rhein-Ruhr sowie die Städte Berlin und München mit den Konzepten vor Politik und dem organisierten Sport. In Köln bei der Vorstellung des Konzepts Köln-Rhein-Ruhr war DSQV-Sportdirektorin Karin Krasenbrink für den Deutschen Squash Verband dabei. In der Bundeshauptstadt und der bayerischen Landeshauptstadt wurde Squashdeutschland durch DSQV-Präsident Michael Gäde vertreten.
Das steht bis zur Abstimmung noch auf der Agenda
Derzeit läuft die entscheidende Evaluierungs- und Vorbereitungsphase vor der finalen Abstimmung. Es gilt daher für das Bewerbertrio, die Konzepte gegenüber DOSB und Sportverbänden zu verteidigen sowie bis zur Entscheidung diese politisch und strategisch möglichst gut zu positionieren. Dazu läuft derzeit die detaillierte Bewertung der drei Bewerberkonzepte durch DOSB und die nationalen Sportfachverbände. Dazu wurde ein umfangreicher Fragenkatalog mit Bewertungskriterien entwickelt.
Wer entscheidet in Baden-Baden final über den deutschen Bewerber?
- 42 olympische Spitzenverbände (jeder hat 3 Stimmen) = 126 Stimmen
- 8 persönliche Mitglieder des DOSB (jeweils 1 Simme) = 8 Stimmen
- 10 Mitglieder des DOSB-Präsidiums (jeweils 1 Stimme) = 10 Stimmen
- Gesamt: 144 Stimmen
Das sagt DSQV-Präsident Michael Gäde
„Wir waren bei allen drei Präsentationen der Bewerberkonzepte persönlich vor Ort, was eine sehr interessante Phase war, und blicken gespannt auf die anstehende Entscheidung in Baden-Baden!“, erklärte DSQV-Präsident Michael Gäde.











