Olympia: Was kann Squash aus Paris 2024 lernen?
- 28.03.2025, 22:38
- Von: Lennard Jessen
Paris - Die Olympischen Sommerspiele von Paris 2024 sind rund ein halbes Jahr her und damit rückt das olympische Debüt von Squash in Los Angeles 2028 mehr und mehr in den Fokus. Zahlreiche hochrangige Offizielle u.a. von der World Squash Federation (WSF), Professional Squash Association (PSA) und US Squash waren in Paris bereits mit von der Partie. Aber was sind die wesentlichen Erfahrungen aus Paris 2024 für das olympische Squashdebüt bei LA 2028, die die WSF, PSA und US Squash für Squash mitgenommen haben?
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Olympische Organisationskomitees zeichnen für einzigartige Erlebnisse verantwortlich
In Paris wurden die verschiedenen Sportarten an weltbekannten Orten wie Roland Garros, dem Eiffelturm, Place de la Concorde etc. geschickt in Szene gesetzt und schufen ein einzigartiges Olympia-Erlebnis, das in den Köpfen der Menschen nachhaltig verbleibt. Die Wettbewerbe in Paris fanden sowohl separiert für einzelne Sportarten als auch gemeinsam in größeren Bereichen in Clustern statt.
Um für das Squashdebüt bei LA2028 den idealen Standort zu finden und ein spektakuläres Squash-Erlebnis zu bieten, wird im November dieses Jahres eine Delegation der WSF, PSA und US Squash in enger Abstimmung mit dem LA28-Komitee sowie dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) zur Auswahl etwaiger Standorte nach Los Angeles reisen. Dabei sollen die unverwechselbaren Eigenschaften der Sportart Squash und der Stadt Los Angeles in einer einzigartigen Symbiose erscheinen.
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Zusammenarbeit als Schlüssel
Bereits auf dem Weg bis zur Aufnahme von Squash zu den Olympischen Sommerspielen 2028 erwies sich die intensive Zusammenarbeit der WSF, PSA und US Squash als fundamental. Aktuell und zukünftig steht der Ausbau bestehender und Entwicklung neuer Partnerschaften besonders im Fokus. Ebenso gilt es, alle weiteren essentiellen Stakeholder wie z.B. IOC, LA28, Olympic Broadcast Service (OBS), regionale Verwaltungen, politische Entscheidungsträger, Sponsoren einzubeziehen.
Damit der Weg von Squash bei Olympia nicht nach 2028 wieder endet, haben sich Vertreter*innen der WSF, PSA und des Australischen Squash Verbandes bereits mit dem australischen olympischen Organisationskomitee von Brisbane 2032 zu einem konstruktiven Austausch getroffen. Dabei stand besonders im Zentrum, welchen Mehrwert Squash für Olympische Sommerspiele 2032 bieten kann. Im Jahr 2032 richtet Brisbane die Olympischen Sommerspiele aus. Ob Squash dort dabei sein wird, ist derzeit offen und wird erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.
Gesamte Fangemeinde ist anzusprechen
Für alle Squashfans wird das Debüt von Squash lange vor dem ersten Aufschlag beginnen: Es gilt, ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis von der Sportart-Präsentation zu erzeugen. Und zwar unabhängig davon, ob die Spiele vor Ort oder von zu Hause verfolgt werden. Die Austragungsstätte und die Wege dorthin gilt es medial in Szene zu setzen wie auch die gesamte Action des olympischen Squashturniers in den sozialen Medien, TV, lokalen Vereinen usw. zu zeigen, um einen nachhaltigen und intensiven Eindruck zu erzeugen.
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Neue Technologien können Squash auf das nächste Level heben
Die weltweite Übertragung von Squash hat sich in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt und bietet bereits starke Squash-Erlebnisse durch professionelle Live-Views, Replays mit diversen Kamerawechseln, Kommentatoren usw. Mit dem im Zusammenhang von Paris 2024 genutzten und durch künstliche Intelligenz unterstützten Multi-Kamera-Replay-Service Alibaba Cloud könnte Squash aus einem 360° Winkel verfolgt werden und bisherige Übertragungsformate erweitert werden. Im Kontext der Olympic Broadcast Services (OBS) und anderer Wege besteht die Möglichkeit, eine breitere Masse von Squashfans anzusprechen und die Aufmerksamkeit für die Sportart intensiv zu steigern.
Wachstum des Sports steht im Fokus
Die Sportarten präsentierten sich vorbildlich in Paris 2024, um auf sich aufmerksam zu machen und neue Fans anzusprechen. So hat beispielsweise Skateboarding durch Mitmachaktionen und Einführungskurse in Paris neue Fans in den Fokus genommen und so den Einstieg in die Sportart für Personen erleichtert, die das erste Mal mit ihr in Kontakt kamen. WSF, PSA und US Squash arbeiten gemeinsam in enger Abstimmung dafür, den Squashsport noch bekannter zu machen und die Anzahl der Athleten*innen weiter zu steigern.
Dieser Beitrag wurde auf Basis von folgenden zwei WSF-Artikeln verfasst:
Squash’s Olympic journey: Five things our sport can learn from Paris 2024 – World Squash
Squash representatives meet with Brisbane 2032 team – World Squash
























