Amanda Sobhy und Victor Crouin holen German Open – Titel

Hamburg – Die mit insgesamt 121.000 US-Dollar dotierten German Open 2025 presented by Sportwerk (19. bis 23. März 2025, jeweils 60.500 US-Dollar für Damen und Herren) gingen heute mit Siegen von Amanda Sobhy (USA, WRL 15, Paderborner SC) und Victor Crouin (FRA, WRL 15, Sportwerk Hamburg) im Sportwerk Hamburg zu Ende.

Amanda Sobhy feiert ersten Sieg seit 2023 Für Sobhy ist der Titelgewinn in Hamburg der erste seit ihrer Achilles-Verletzung im Jahre 2023: Den Sieg zu holen gelang der früheren Weltranglistendritten (August 2021) im heutigen Finale eindrucksvoll in rund 33 Minuten Spieldauer beim 3:0 (11:8, 11:9, 11:9) Sieg über die Weltranglisten-8. und letztjährige englische German Open - Titelträgerin Georgina Kennedy. Sobhy war über das gesamte Match spielbestimmend, machte weniger Fehler als Kennedy und gab in den entscheidenden Phasen das Tempo vor. In das Finale kam Sobhy nach Erstrundenfreilos durch Siege über Nardine Garas (EGY, WRL 56, 3:1), Katie Malliff (ENG, WRL 24,3:0) und Nada Abbas (EGY, WRL 14, 3:0).

Ich bin sehr stolz auf mich! Es war ein sehr langer Weg zurück. In der aktuellen Saison stand ich in drei Finals und nun konnte ich endlich noch einen Schritt weiterkommen. Dieser Sieg bedeutet mir daher sehr viel. Besonders die letzten fünf Wochen habe ich sehr viel an Arbeit investiert. Ich vertraue allem, was ich mit meinem ganzen Team gemacht habe, und fühle mich gut. Ich denke, dass man das heute auch in meinem Match gesehen hat! Da kann diese Saison noch einiges passieren“, sagte Amanda Sobhy nach ihrem Finalsieg über Georgina Kennedy.

Victor Crouin holt Sieg bei den Herren Das Herrenfinale war sehr einseitig: Mit 11:4, 11:3, 11:1 endete das Spiel in knapp 20 Minuten Spielzeit sehr schnell. Fares Dessouky (EGY, WRL 16) konnte sich dabei ab der Mitte des ersten Satzes nach dem 3:3 nur noch eingeschränkt bewegen und musste eine Verletzungspause nehmen, die die Situation aber scheinbar nicht verbesserte. Crouin ließ sich davon unbeeindruckt und zog sein Spiel bis zum Ende zum damit klaren 3:0 Erfolg durch. Die französische Nr. 1 holte damit seit 2023 den nächsten internationalen Tourtitel. Zuvor siegte Crouin in Hamburg in der Runde der letzten vier Spieler in der diesjährigen Turnierauflage gegen Nicolas Müller (SUI, WRL 25) ebenfalls in drei Sätzen. Dies war gleichzeitig eine erfolgreiche Revanche für die zuvor zwei erlittenen Niederlagen auf dem Hamburger Glascourt gegen den Schweizer: Bei der Einzel EM 2022 und erneut vor einer Woche hatte Crouin in der Bundesliga erneut das Nachsehen. In der Runde der letzten acht Spieler schien Crouin jedoch bereits in der diesjährigen German Open – Auflage am Rande einer Niederlage: Er startete nach 0:2 Satzrückstand gegen den Mexikaner Leonel Cardenas (WRL 17) eine starke Aufholjagd und verwandelte seinen Matchball nach rund 80 Minuten Spieldauer erfolgreich. Davor begann Crouin durch einen 3:0 Erfolg über den Kolumbianer Juan Camilo Vargas (WRL 37) seinen Lauf nach Auftaktfreilos in Hamburg.

Ich bin sehr glücklich, dass ich diesen Sieg holen konnte. Es ist gleichzeitig die Belohnung für die harte geleistete Arbeit in den letzten Monaten. Ich denke, dass ich mit mein bestes Squash überhaupt in dieser Woche zeigen konnte. Ich freue mich nun auf die Rückkehr nach Hause und den Sieg zu feiern, ehe es wieder zurück ins Training geht und die weitere Vorbereitung auf die nächsten Events bis zum Saisonende in den Fokus rückt.

Natürlich ist das nicht der Weg, wie du ein Turnier gewinnen willst, aber du musst immer hart bis zum letzten Ende kämpfen. Du weißt nicht, was passieren wird. Finals sind immer speziell. Fares war heute definitiv nicht bei seiner Bestform. Ich hoffe, dass wir in Zukunft viele weitere Battles auf Augenhöhe haben werden. Es ist das erste Mal, dass ich ihn schlage. Er gehört zu den talentiertesten Spielern auf der Tour. Ich wünsche ihm alles Gute für die Genesung!“, erklärte Victor Crouin nach dem Finale.

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Turnierhomepage Zur Turnierhomepage der German Open 2025 presented by Sportwerk.

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