Monte Carlo: Saskia Beinhard kam bis in die Runde der besten acht Spielerinnen

- 13.11.2025, 18:00
- Von: Lennard Jessen
Monte Carlo - Einmal Viertelfinale, einmal Achtelfinale: Das ist die Bilanz aus deutscher Sicht bei den mit 32.500 US-Dollar dotierten Monte Carlo Classic 2025 für die deutsche Damen-Nr. 1 Saskia Beinhard (Paderborner SC) und Nr. 2 Katerina Tycova (SC Monopol Frankfurt) im Fürstentum Monaco.
Viertelfinale für Saskia Beinhard in Monte Carlo
Ungesetzt startete die aktuelle Deutsche Einzelmeisterin Saskia Beinhard (Nr. 80 der Weltrangliste) in das 32er-Hauptfeld mit acht Freilosen: Auftaktgegnerin Elise Romba (WRL 128) aus Frankreich wurde in vier Sätzen bezwungen. Nach Verlust des ersten Durchganges holte die 26-jährige deutsche Sportsoldatin alle Folgesätze zum finalen 8:11, 11:8, 11:5, 11:8. Weiter ging es im Anschluss gegen die an Position sechs gesetzte Australierin Jessica van der Walt (WRL 69): Nach noch knapp verlaufenem ersten Satz agierte die von Chef-Bundestrainer Oliver Pettke gecoachte deutsche Olympiakaderathletin deutlich aggressiver und erhöhte zunehmend den Druck auf ihre Kontrahentin, was einen 14:12, 11:1, 11:6 Erfolg bedeutete. In der Runde der besten acht Spielerinnen stand Beinhard der an Position zwei gesetzten Ägypterin Zeina Mickawy (WRL 27) im Court gegenüber. Nach Auftaktsatzverlust konnte Beinhard zunächst ausgleichen, ehe beide Folgesätze an die Gegnerin gingen (6:11, 11:7, 6:11, 2:11).
"Die 1:3 Niederlage war schade. Bis zum 1:1 war etwas drin in dieser Partie. Ab Satz drei wollte Saskia das Ganze etwas stark forcieren und agierte zu ungeduldig, was Zeina gnadenlos ausgenutzt hat. Trotzdem war es ein gutes Match und auch Turnier für Saskia. Wir konnten klar sehen, woran wir noch arbeiten müssen und was sie auch schon deutlich besser macht - in Bezug auf ihre gute Entwicklung in den letzten Monaten!", erklärte Chef-Bundestrainer Oliver Pettke zur Performance von Beinhard in Monaco.
Katerina Tycova schlägt vor ihr rangierende schottische Weltranglisten-92. Alison Thomson
Gut ging es los für die deutsche Damen-Nr. 2: Katerina Tycova (WRL 109) schlug die etwas vor ihr in der Weltrangliste stehende Schottin Alison Thomson (WRL 92) in drei Durchgängen 11:3, 11:8, 12:10. Damit konnte Tycova sich für die letztjährige Niederlage bei den Schräglage Squash Open 2024 in Böblingen erfolgreich revanchieren. Im Anschluss musste sie sich im Achtelfinale in drei engen Durchgängen gegen die an Position drei gesetzte Engländerin Torrie Malik (WRL 42) 9:11, 8:11, 9:11 geschlagen geben.
"Katerina lieferte sich ein enges Match mit Torrie, in dem sie etwas brav startete, danach aber deutlich aktiver agierte. Trotz Niederlage kann sie auf dieses gute Turnier aufbauen!", erläuterte Chef-Bundestrainer Oliver Pettke.
Alle detaillierten Ergebnisse der Monte Carlo Classic 2025.



























