Den Haag – Guter Auftritt deutscher Squash-Masters in der Niederlande: Bei den Dutch Open Masters ging es am vergangenen Wochenende aus deutscher Sicht in den verschiedenen Altersklassen fünfmal auf das Podest. Andreas Omlor (S.C. Yellow Dot Maintal) gewann bei den Herren Ü50.

Deutscher Altersklassensieg nach deutsch-deutschem Finale bei den Herren Ü50
Andreas Omlor, aktueller Deutscher Vizemeister Ü55, ließ in der Gruppenphase durch zwei klare Dreisatzsiege gegen Wouter Den Otter (NED) und den Deutschen Sebastian Arenas Y Casal (ST Aplerbeck) nichts anbrennen. Auch die Hürden gegen den zweiten Deutschen André Hübscher (S.C. Yellow Dot Maintal) und im folgenden Halbfinale gegen Jeroen Mansvelders (NED) nahm Omlor ohne Probleme. Dadurch kam es gegen den topgesetzten Thomas Grübel (WeCare Squash Germering) zur Wiederauflage des Ü50-Finalduells um die Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaft (DSEM) 2026 aus Nürnberg. Mitte Mai hatte dort Grübel in fünf Durchgängen das bessere Ende für sich, doch dieses Mal ging der Sieg in drei Sätzen mit 11:4, 11:6, 11:6 auf das Konto von Omlor, der damit erfolgreiche Revanche für die Finalniederlage bei den DSEM nahm.
Zweite Plätze für Stephan Milardovic (Ü55) und Peter Höfling (Ü65)
Bis in das Ü55-Finale ging es für zwei weitere Deutsche: Stephan Milardovic (ST Aplerbeck) zog durch zwei Drei- und zwei Fünfsatzsiege in das Match um Platz eins ein. Dort ging es gegen den Iren Michael Cowhie, doch Milardovic hatte in drei Durchgängen 5:11, 3:11, 2:11 das klare Nachsehen.
Peter Höfling (Ü65, SC Dreieich 77) wies nach Abschluss der Gruppenphase bei einem Sieg und einer Niederlage eine ausgeglichene Bilanz auf. Als dadurch Gruppenzweiter ging es im Halbfinale gegen den Niederländer Ron Leitch, wo Höfling sich in fünf Sätzen behauptete. Deutschland vs. England lauteten dann die Nationalitäten der Finalgegner: Höflings‘ englischer Kontrahent Stephen Edmondson war beim 9:11, 8:11, 6:11 aus Sicht des Deutschen jedoch zu stark und holte sich den Sieg.
Iris Höfling (SC 77 Dreieich, Ü50) holte durch ihren dritten Platz am Ende die insgesamt fünfte deutsche Podestplatzierung bei diesem Turnier.
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