Levi Visser glänzt mit Finaleinzug bei den Dutch Junior Open 2026

Am vergangenen Wochenende fanden die Dutch Junior Open 2026 in Amsterdam statt. Insgesamt gingen 451 Nachwuchsspielerinnen und -spieler aus aller Welt an den Start. Auch zahlreiche deutsche Talente waren vertreten und konnten sich mit der internationalen Konkurrenz messen.

Für das deutsche Highlight sorgte Levi Visser (Paderborner SC) in der Jungen-U17-Konkurrenz. Levi präsentierte sich während des gesamten Turniers in hervorragender Form und gewann alle seine Spiele bis zum Halbfinale ohne Satzverlust. Dort traf er auf den Franzosen Leo Gailland. Nach mehreren Diskussionen mit dem Schiedsrichter wurde die Partie schließlich Levi zugesprochen, da sich sein Gegner wiederholt unsportlich verhielt und gegen die Regeln verstieß. Im Finale wartete der an Position 3/4 gesetzte Amerikaner Carlton Capella. Levi kämpfte sich zu einer 2:1-Satzführung, musste sich am Ende jedoch äußerst knapp in fünf Sätzen geschlagen geben und belegte damit einen hervorragenden zweiten Platz.

Levi Visser, Carlton Capella, Juan Pablo Nino Roa (v, l, n, r)

Lea Sophie Gsell (SRC Duisburg) erreichte bei den Mädchen U13 einen starken sechsten Platz. Nach dem Viertelfinal-Aus gegen die Ägypterin Talia Eslam gewann sie ihr erstes Platzierungsspiel in vier Sätzen, ehe sie das Spiel um Platz fünf gegen Khadija Bondok in drei Sätzen verlor.

Leonie Niefer (Moskitos Waiblingen) belegte bei den Mädchen U13 den achten Platz. Zum Auftakt gewann sie souverän in drei Sätzen gegen die Engländerin Lyla Blumberg. Anschließend unterlag sie der an Position zwei gesetzten Divyanshi Jain deutlich mit 0:3. Auch ihre beiden Platzierungsspiele gingen jeweils in drei Sätzen verloren.

Charlotte Mehnert erreichte bei den Mädchen U19 den elften Platz. Nach einem hart umkämpften Viersatzsieg in der ersten Runde musste sie sich anschließend der Polin Natalia Mierzejewska in einer engen Dreisatzpartie geschlagen geben.

Alina Reißenauer (Fun Point Gerlingen) sicherte sich bei den Mädchen U19 den 15. Platz. Sie gewann ihre Auftaktpartie souverän in drei Sätzen gegen Bianca Bidoli, bevor sie in der zweiten Runde Renske Huntelaar in drei Sätzen unterlag.

Oleksii Bielikov (TSC Heuchelhof) belegte bei den Jungen U17 den 17. Platz. Nach einer knappen 0:3-Niederlage in der dritten Runde gegen den Engländer Luke McBride gewann er alle weiteren Platzierungsspiele ohne Satzverlust.

Chiara Lang (Squash Devils) erreichte bei den Mädchen U19 den 20. Platz. In der ersten Runde lieferte sie sich mit der Amerikanerin Kenzie Aitken ein hochklassiges Fünfsatzmatch, musste sich jedoch knapp geschlagen geben.

Johannes Mahl (Königsbrunner SC) belegte bei den Jungen U15 den 23. Platz. Nach einem erfolgreichen Auftakt verlor er in der zweiten Runde gegen den Israeli Noam Dror in drei Sätzen.

Dahlia Cherian wurde bei den Mädchen U19 25. Bereits in der ersten Runde traf sie auf die Französin Ciara Boulanger und schied nach einer Niederlage aus.

Jasmina Mahl (Königsbrunner SC) erreichte bei den Mädchen U17 den 31. Platz. Sie unterlag in ihrer Auftaktpartie der Engländerin Nikita Goel.

Robin Thornton (Königsbrunner SC) belegte bei den Jungen U19 den 50. Platz.

Marco Sauter erreichte bei den Jungen U19 den 54. Platz.

Emilia Hartmann (SRC Duisburg) belegte bei den Mädchen U15 den geteilten 49.–64. Platz. Sie verlor ihre Auftaktpartie gegen die US-Amerikanerin Grace Foley.

Adam Eshmawe erreichte bei den Jungen U19 den geteilten 66.–128. Platz. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl wurden in dieser Konkurrenz nicht alle Platzierungen ausgespielt.

Die Ergebnisse zeigen einmal mehr, dass sich der deutsche Squash-Nachwuchs auch auf internationaler Bühne hervorragend behaupten konnte. Besonders der Finaleinzug von Levi Visser unterstreicht das große Potenzial der deutschen Spielerinnen und Spieler.

Alle Ergebnisse zum Turnier hier

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