Die deutschen Nachwuchsteams blicken auf eine intensive und erfolgreiche Jugend-Europameisterschaft zurück. Bei den Team-Europameisterschaften der U15 und U17 zeigte der deutsche Nachwuchs in zahlreichen engen Begegnungen großen Kampfgeist und starke Leistungen gegen Europas Top-Nationen.
Die U15-Nationalmannschaft erwischte einen starken Start ins Turnier und konnte sich mit Siegen gegen Belgien und Irland früh für die Platzierungsspiele qualifizieren. Im weiteren Verlauf warteten mit Polen, Israel und weiteren starken Nationen schwierige Aufgaben auf das deutsche Team. Besonders bemerkenswert war dabei die Entwicklung der Mannschaft über das gesamte Turnier hinweg.
Zum Abschluss gelang der U15 ein verdienter 2:1-Erfolg gegen Tschechien, womit das Team die Europameisterschaft auf einem starken 9. Platz beendete – und damit besser als gesetzt.
Im letzten Spiel gegen Tschechien gewann Mats Oliver Efken mit 3:1 gegen Vítek Vizibla (7:11, 11:9, 11:2, 11:3). Johannes Mahl musste sich Jan Jasek mit 0:3 geschlagen geben (13:15, 9:11, 2:11). Lea Sophie Gsell sorgte mit einem souveränen 3:0-Erfolg gegen Eliška Hamříková (11:9, 11:9, 11:5) für den entscheidenden zweiten Punkt.
Bundeshonorartrainer Thomas Hahn zog ein positives Fazit:
„Mit einem Sieg gegen Tschechien haben wir das Turnier auf dem 9ten Platz beendet. Damit besser als die Setzung. Die Kids können sehr stolz auf ihre Leistung sein.“

Auch die deutsche U17-Nationalmannschaft zeigte über vier intensive Turniertage hinweg starke Leistungen. Nach sechs umkämpften Begegnungen belegte das Team am Ende den 6. Platz Europas. Besonders bitter verlief dabei das Viertelfinale, in dem Deutschland nur wenige Punkte vom Halbfinaleinzug entfernt war.
Im letzten Spiel gegen Spanien musste sich die U17 geschlagen geben. Oleksii Bielikov verlor nach starkem Kampf gegen Lucas Castillo mit 2:3 (12:10, 11:9, 9:11, 4:11, 9:11). Jasmina Mahl unterlag Andrea Gonzalez mit 0:3 (6:11, 3:11, 5:11), ebenso wie Emilia Hartmann gegen Mara Prieto Marino (2:11, 3:11, 4:11). Marc Weishar musste dadurch nicht mehr antreten.
Bundeshonorartrainer Christian Radeke fasste das Turnier der U17 zusammen:
„Nach vier intensiven Tagen und sechs umkämpften Spielen konnten wir uns am Ende den sechsten Platz sichern. Das Halbfinale war zum Greifen nahe und uns haben nur ein paar Punkte gefehlt, aber alles in allem sind wir sehr zufrieden! Es war eine stimmungsvolle EM und die Mannschaft hat tollen Kampfgeist bewiesen.“

Mit Platz 9 für die U15 und Platz 6 für die U17 können beide deutschen Teams auf eine erfolgreiche Europameisterschaft zurückblicken und wichtige internationale Erfahrungen sammeln.
Alle Ergebnisse gibt es hier




















