German Junior Open 2026 – Lea Gsell holt Bronze

Bei den German Junior Open 2026 im Sportwerk Hamburg präsentierten sich 327 Nachwuchsspielerinnen und -spieler aus aller Welt auf internationaler Bühne. Mit starken Leistungen und zahlreichen Top-Platzierungen wussten auch unsere Athletinnen und Athleten zu überzeugen.

Allen voran sicherte sich Lea Sophie Gsell (SRC Duisburg) bei den Mädchen U13 die Bronzemedaille. Nach einem hart umkämpften 3:2-Viertelfinalsieg gegen die Französin Ambre Fronton zog sie ins Halbfinale ein, unterlag dort knapp in vier Sätzen und bewies anschließend im Spiel um Platz drei große Nervenstärke: Mit einem souveränen 3:0-Erfolg krönte sie ihr Turnier mit Edelmetall.

Nadine Sadek und Lea Sophie Gsell (re) – Bild: Lennard Jessen

Ebenfalls stark präsentierte sich Oleksii Bielikov (TSC Heuchelhof) bei den Jungen U17 und erreichte einen hervorragenden 5. Platz. Im Viertelfinale unterlag er nur hauchdünn mit 2:3 gegen den Portugiesen Gustavo Cruz. In den anschließenden Platzierungsspielen zeigte er große Moral, gewann zunächst in vier Sätzen gegen den Ägypter Seif Samir und setzte sich anschließend ebenfalls in vier Sätzen gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Levi Visser durch.

Levi Visser (li) und Oleksii Bielikov – Bild: Lennard Jessen

Direkt hinter Bielikov landete Levi Visser (Paderborner SC) (Jungen U17) damit auf Rang sechs. Jasmina Mahl (Königsbrunner SC) (Mädchen U17) sowie Leonie Niefer (Moskitos Waiblingen) (Mädchen U13) erspielten jeweils einen starken 8. Platz. Mats Oliver Efken (SC Hasbergen) erreichte bei den Jungen U13 den 9. Platz. Nach einer Niederlage in Runde zwei kämpfte er sich mit drei Siegen in den Platzierungsspielen eindrucksvoll zurück.

Mit einem sehr guten 11. Platz bei den Jungen U17 überzeugte Marc Weishar (TSC Heuchelhof). Es folgten Emilia Hartmann (SRC Duisburg) (Mädchen U15) mit Platz 16 sowie Johannes Mahl (Königsbrunner SC) (Jungen U15) auf Rang 18.

Im vorderen Mittelfeld platzierten sich Chiara Lang (Squash Devils) (Mädchen U19) auf Platz 21 und Alessio Fumagalli (Königsbrunner SC) auf Platz 23. Emma Rohlfs (SC Achim-Baden) (Mädchen U15) beendete das Turnier auf Rang 28.

Alessio Fumagalli und Raphael Ferraro – Bild: Lennard Jessen (v.l.n.r.)

Bei den Jungen U13 erreichte Vincent Stiel (Sportwerk Hamburg) Platz 30, dicht gefolgt von David Lee (Sportwerk Hamburg), der bei den Jungen U19 verletzungsbedingt in Runde vier ausschied und somit Platz 32 belegte. Cedric Andersen (Sportwerk Hamburg) wurde 33. bei den Jungen U19, während Danylo Bukin (1. Squash Club Dresden e.V.) bei den Jungen U13 Platz 34 erreichte.

Weitere Platzierungen erzielten Mika Leuschner-Schalude (Sport Insel Stuttgart) (Jungen U17, Platz 41), Alistair Mehne (Squash Devils) (Platz 45) und Marco Sauter (1. Ulmer Squash-Club) (Platz 47). Danijar Ehrenstein (1. Squash Club Dresden e.V.) beendete das Turnier auf Rang 53. Bei den Jungen U15 erreichten Lasse Ruckpaul (Sportwerk Hamburg) Platz 58 und Konstantin Williger (1. Squash Club Dresden e.V.) Platz 61.

Am Ende des Turnieres gab es noch ein Statement vom Bundestrainer Valentin Rapp: „Die vier Turniertage waren von intensiven und langen Spielen geprägt. Unsere Spieler/innen konnten fast durchgängig gute Leistungen in ihren Spielen erbringen und zufrieden mit ihrem Squash an dem Wochenende sein. Lea konnte sich als einzige Spielerin mit einem verdienten Podiumsplatz belohnen. Leider haben die anderen höhergesetzten Spieler trotz guter Leistung das Podium nicht erreichen können. Da war zum Teil in sehr knappen Matches die Nervenstärke nicht da an dem Tag. Insgesamt ist das Resümee sehr positiv und unsere deutschen Spieler haben sich in der starken internationalen Konkurrenz gut verkauft.“

Bei den Mädchen U19 setzte sich die Ägypterin Habiba Rizk gegen Elcke Mols aus den Niederlanden durch und sicherte sich den Titel. Im Finale der Jungen U19 gewann Mohammed Alnasfan aus Saudi-Arabien in vier umkämpften Sätzen gegen den Tschechen Vojtech Martinovsky.

Vojtech Martinovsky, Mohammed Alnasfan und Oriol Salvia Ripoll (v.l.n.r.), Bild: Lennard Jessen
Elcke Mols und Habiba Rizk (v.l.n.r.) – Bild – Lennard Jessen

In der Altersklasse Mädchen U17 triumphierte die Polin Anna Jakubiec mit einem Viersatzsieg über die Dänin Thilde Sorensen. Bei den Jungen U17 dominierte der Niederländer Quinten Van Es das Finale und gewann in drei Sätzen gegen Asbjorn Kristensen aus Dänemark.

Das Endspiel der Mädchen U15 entschied Khadija Rizk aus Ägypten für sich und unterstrich damit erneut die starke Stellung des ägyptischen Nachwuchses im internationalen Squash. Bei den Jungen U15 setzte sich der Pole Kacper Stachowiak in einem spannenden Fünfsatzmatch gegen den Engländer Joshua Fillmore durch.

Auch in der jüngsten Altersklasse wurde hochklassiges Squash geboten: Bei den Mädchen U13 gewann die Ägypterin Nadine Sadek souverän in drei Sätzen gegen Heidi Hales aus Wales. Ein besonders packendes Duell lieferten sich im Jungen-U13-Finale zwei Franzosen – Nolas Davant Millasseau setzte sich in fünf hart umkämpften Sätzen gegen Clement Mioni durch.

Damit gewinnt Ägypten den Ländervergleichskampf und nimmt am meisten Medaillen mit nach Hause.

Alle Ergebnisse unserer Jugendlichen gibt es hier.

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