Schräglage Squash Open/Challenger: Megahed und Levy holen die Siege

Böblingen – Nour Megahed (EGY, WRL 116) und Macéo Levy (FRA, WRL 113, KAIFU Ritter Hamburg) gewinnen das Challenger-Weltranglistenturnier Schräglage Squash Open presented by MySunnySmile 2025 (12.000 US-Dollar, jeweils 6.000 US-Dollar für Damen und Herren, 18. bis 22. November).

Finalistinnen und Finalisten zusammen mit Turnierpromoterduo sowie Oberbürgermeister und ein Hauptsponsorvertreter beim Gruppenfoto. V.l.n.r.: Turnierpromoterin Aylin Günsav, Yannik Omlor, Macéo Levy, Nour Megahed, Breanne Flynn, Böblingens Oberbürgermeister Stefan Belz, Turnierpromoter Valentin Rapp und Sanjay Raval von My Sunny Smile, einer der beiden Hauptsponsoren –  Bild: Christian Lortat

Damenfeld: Topgesetzte Megahed am Ende auch ganz vorne

Die 20-jährige Ägypterin Nour Megahed drückte dem Damenfeld ihren Stempel auf: Topgesetzt spielte sie sich nach Auftaktfreilos ohne Satzverlust mit Siegen gegen Rafaela Albuja (ECU, WRL 194), Sofi Zrazhevska (POL, WRL 485) und Ana Munos (FRA, WRL 165) in das Finale im Pink Power Böblingen. Dort traf sie auf die an Position zwei gesetzte Irin Breanne Flynn (WRL 109) und sah sich zunächst einem 1:2 Satzrückstand gegenüber, doch dann kam sie zurück, gewann durch beide Folgedurchgänge auch das Match mit 11:6, 6:11, 5:11, 11:6, 11:4 nach rund 49 Minuten Spieldauer und holte damit den Titel in Böblingen.

Nour Megahed bejubelt ihren Sieg in Böblingen – Bild: Christian Lortat

Herrenfeld: Macéo Levy holt den Titel

Ähnlich dominant wie Megahed bei den Damen agierte der 22-jährige Franzose Macéo Levy bei den Herren: Nach Erstrundenfreilos ließ er in den drei Folgeduellen gegen Martin Stepan (CZE, WRL 211), Elliott Morris Devred (WAL, WRL 250) und Jared Carter (ENG, WRL 201) jeweils in drei Durchgängen nichts anbrennen und stand im Finale. Auf seinem topgesetzten Gegner Yannik Omlor (WRL 100, Sportwerk Hamburg), der in das Match um Platz eins nach Freilos durch einen Viersatz- und zwei Fünfsatzsiege kam, ruhten die Hoffnungen die deutschen Squashfans. Omlor konnte den ersten Spielabschnitt noch zu seinen Gunsten entscheiden, doch danach fand Levy immer besser in das Match und gewann die weiteren Sätze allesamt überzeugend, was dem Franzosen durch ein 9:11, 11:3, 11:4, 11:5 aus dessen Sicht den Titel einbrachte.

Statement vom zweitplatzierten Deutschen Yannik Omlor

„Es war ein insgesamt gutes Turnier für mich und gibt mir Selbstbewusstsein für die zweite Hälfte der Saison. Es war schön ein Weltranglistenturnier in Deutschland zu spielen, da man hierzu nicht oft die Möglichkeit hat. Jetzt freue ich mich auf mein letztes Event für dieses Jahr in Namibia!“, erklärte der deutsche Nationalspieler Yannik Omlor nach seinem zweiten Platz in Böblingen.

Yannik Omlor (li) unterliegt im Finale gegen Macéo Levy (re) – Bild: Christian Lortat

Sehr zufriedenes Turnierpromoterduo

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Turnier. Es gab fünf Tage hochklassiges Squash zu sehen mit sehr vielen knappen hartumkämpften Spielen. Die Kombination mit dem Regio Cup wurde wieder sehr gut angenommen. So wurde dem Liga- und Freizeitspieler PSA-Flair näher gebracht. Zudem kamen Squashbegeisterte von nah und von fern zum Zuschauen. Es waren viele deutsche Spielerinnen und Spieler im Turnier vertreten und mit Yannik im Finale und den zwei Siegen im Satellite recht erfolgreich. Wir danken allen Helfer*innen, allen Turniersponsoren und dem gesamten Pink Power Team!“, erklärte das Turnierpromoterduo Aylin Günsav und Valentin Rapp.

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