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Masters WM: Hansi Wiens wird Vize-Weltmeister Ü50+

Charlottesville - Die Masters-Weltmeisterschaften im us-amerikanischen Charlottesville im Bundesstaat Virginia (29. Juli bis 4. August) sind nach sieben Tagen gestern zu Ende gegangen. Die 25. Ausgabe der internationalen Welttitelkämpfe für Masters fand dabei zum ersten Mal in den USA statt. 755 Spielerinnen und Spieler aus der ganzen Welt waren für das Sieben-Tage-Event in Charlottesville mit von der Partie, darunter auch 29 aus Deutschland. Mit Hansi Wiens gibt es einen Vize-Weltmeister bei den Männern M50+ aus Deutschland: Wiens, der neunfache Deutsche Einzelmeister der Herren (1988-1993, 1995, 1996, 2002) zog ohne Verlust eines einzigen Satzes an Position zwei gesetzt in das Finale gegen den topgesetzten Michael Tootill (Südafrika) ein. Nachdem der Deutsche die ersten beiden Durchgänge dominierte, geriet er im dritten Satz in Rückstand (4:8), konnte diesen noch etwas verkürzen, doch Tootill stellte mit dem Satzgewinn den Anschluss her. Tootill fand dann immer besser in das Spiel und gewann auch den vierten Satz.

Als Wiens im finalen Duchgang mit 7:3 führte, sah es nicht unbedingt danach aus, dass Tootill noch einmal zurückkommt. Wiens überzeugte mit sehenswerten Schlägen, bei denen er seine technischen Finessen eindrucksvoll unter Beweis stellte und viele Bälle für Tootill nicht mehr erreichbar waren. Doch Tootill kämpfte sich auf 9:9 nach zwei weiteren Punkten Wiens' heran. Zwei weitere Punkte des Südafrikaners bedeuteten dann den Sieg für den topgesetzten Tootill. Wiens holt somit Silber und wird Vize-Weltmeister M50+.

Weitere deutsche TOP10-Platzierungen gab es für Melanie Kreisel (1. SC Karlsruhe, W45+), Nina Janisch (TSV Haar, W45+), Uwe Peters (SC Turnhalle-Niederrhein, M50+) und Udo Kahl (SRC Bergische Löwen, M60+): Kreisel belegt am Ende Rang 6 in ihrer Altersgruppe. Zuvor zog sie ohne Satzverlust in das Viertelfinale gegen die spätere Weltmeisterin Sarah Fitz-Gerald (AUS) ein, was sie in drei Sätzen verlor, gewann danach das deutsch-deutsche Duell mit Nina Janisch (TSV Haar) in drei Sätzen und verliert am Ende knapp in fünf Sätzen gegen die Engländerin Kelly Wellings das Spiel um Platz 5 und landet so auf Rang sechs. Janisch belegt am Ende Rang 8 und war zuvor ebenfalls in das Viertelfinale eingezogen, wo sie gegen Karen Meakins (Barbados) in drei Durchgängen verlor. Deutschlands Damen-Bundestrainer Uwe Peters spielte sich nach einem Freilos in Runde eins bis in das Achtelfinale, wo er sich knapp in fünf Sätzen gegen Steve Wren (CAN) geschlagen geben musste. Im Endresultat belegt Peters Platz 9. Udo Kahl erzielt einen sechsten Platz, nachdem er im Viertelfinale dem Mexikaner und späteren Vize-Weltmeister Juan Mendez in drei Sätzen unterlegen war. Im Platzierungsspiel danach machte Kahl mit dem Schweizer Sergio Orduna in drei Sätzen kurzen Prozess. Das finale Spiel um Platz fünf ging dann ganz knapp an den Australier Jim Mobbs mit 12:10 in der Verlängerung des fünften Satzes.

"Eine Woche Charlottesville lässt sich zusammenfassen als eine Woche toller Sport und internationaler Freundschaften. Sportlich gesehen ein Turnier auf sehr hohem Niveau mit einem deutschen Vize-Weltmeister Hansi Wiens. Das WM- Organisationsteam hat die Messlatte ziemlich hoch gehängt, die technische Ausstattung geht kaum besser und die Sportanlagen  suchen sicherlich ihresgleichen. Ein dickes Dankeschön vom Team Germany an den amerikanischen Squashverband für dieses tolle Turnier", so DSQV-Vizepräsidentin Masters Störte Becker als Turnierfazit für den Deutschen Squash Verband.

Alle Ergebnisse und Informationen zur Masters-WM gibt es online hier.

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