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Yannik Omlor im DSQV-Interview: "Ich möchte in die TOP 100"

Herren-Nationalspieler Yannik Omlor (Black&White RC Worms, aktuelle Nr. 5 der Deutschen Rangliste, Nr. 137 der aktuellen Weltrangliste) wird ab 1. Februar als Vollprofi in der PSA (Professional Squash Association) auf Weltranglisten starten. Aktuell ist er seit Juli 2015 als Halbprofi auf der Tour unterwegs. Zum Squash gekommen ist er durch seine Eltern. Squash fasziniere ihn, weil hierbei alle konditionellen Elemente benötigt würden. Ende Januar kommenden Jahres wird er seine parallele Ausbildung zum Mediengestalter abschließen. Für die Deutsche Herren-Nationalmannschaft hat er bereits in den Jahren 2017 und 2018 bei Team-Europameisterschaften gespielt und wurde in der Jugend Deutscher Jugendeinzelmeister U17 und U19. Im DSQV-Interview erklärt Omlor die Hintergründe, nun als Vollprofi durchstarten zu wollen, nennt seine Ziele und Änderungen für das kommende Jahr und erklärt, wie er sich am besten auf schwere Matches vorbereitet und noch weitere Dinge.

Hallo, Yannik. Schön, dass du Zeit und Lust an einem kleinen Interview hast. Du sagtest uns am vergangenen Wochenende im Rahmen der Berichterstattung zur neuen Herren-Weltrangliste, dass du ab 1. Februar als Vollprofi durchstarten wirst. Wann hast du diese Entscheidung getroffen und wie ist es dazu gekommen?

Gerne, kein Problem. Ich habe das schon länger vorgehabt. Im Alter von 18 und 19 hatte ich mit einigen längeren Verletzungen zu kämpfen. Derzeit hat sich mein Körper gut auf die hohe Belastung der Weltranglisten eingestellt und ich bin größtenteils verletzungsfrei. Da auch meine Ausbildung zum Mediengestalter Ende Januar endet, habe ich mich dazu entschlossen, danach als Vollprofi durchzustarten.

Zurückblickend auf das Jahr 2018 bist du von Platz 191 im Januar auf jetzt 137 im Dezember in der Weltrangliste auf deiner bisherigen Karrierebestmarke angekommen. Im laufenden Jahr hast du drei zweite Plätze bei Deutschen Ranglisten geholt und auf der PSA einige vor dir platzierte Spieler geschlagen. Mit deiner ehemaligen Mannschaft SI Stuttgart wurdest du Deutscher Vize-Mannschaftsmeister. Wie zufrieden bist du mit dir?

Ich bin gut in die Weltranglisten gestartet in die neue Saison. Auf den Deutschen Ranglisten bin ich konstant in den vorderen Plätzen jeweils am Turnierende. Mit dem bisherigen Saisonverlauf bin ich zufrieden.

Ab Februar startetest du dann als Vollprofi: Was wird sich dadurch bei dir genau ändern? Wer ist deine Trainingsgruppe?

In erster Linie ändert sich bei mir es insofern, dass ich meine Ausbildung dann beendet habe und mich voll auf Squash fokussieren kann. Natürlich werde ich das Trainingspensum deutlich erhöhen. Aktuell sind meine Trainingspartner meistens meine Mannschaftskollegen Jens und Carsten Schoor sowie Tim Weber.

Blicken wir mal in das Jahr 2019 insgesamt: Welche Ziele hast du dir sowohl national als auch international gesetzt?

National ist das Ziel TOP 3 bei den Deutschen Einzelmeisterschaften im kommenden Jahr in Hamburg, wo ich nach aktueller Planung fest starten werde. International möchte ich in die TOP 100 der Weltrangliste kommen. In der Bundesliga der Deutschen Squash Liga e.V. möchte ich Deutscher Mannschaftsmeister mit meinem Verein werden. Insgesamt möchte ich mich mit meinen Leistungen erneut für die Nationalmannschaft der Herren empfehlen und mit dieser bei den Teameuropa- und -weltmeisterschaften für Deutschland spielen.

Hast du bereits erste Events für 2019 außer der Deutschen Einzelmeisterschaft geplant?

Derzeit habe ich noch nichts festgelegt und nur ein paar grobe Pläne. Vielleicht werde ich Ende Januar in Dänemark oder Finnland ein 5.000 US-Dollar Turnier mitspielen, aber das ist noch nicht sicher.

Von Profis kann man sich oft etwas abschauen und etwas lernen. Kannst du verraten, wie du dich am besten auf schwere Matches vorbereitest?

Früher war ich vor schweren Matches meistens sehr angespannt. Ich habe gelernt, dass es viel besser ist, wenn man entspannt und locker bleibt. Meistens beschäftige ich mich am Tag vorher oder am Tag des Matches in ausreichendem Abstand vor dem Match damit. Auch ist es wichtig nie zu vergessen, dass es Sport ist.

Danke dir für deine Zeit und das Interesse an diesem Interview, Yannik. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg bei allen anstehenden Aufgaben.

Kein Problem. Gerne.

 

Das Interview führte Lennard Jessen für den DSQV.

 

 

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